Paprika Eigenanbau im Garten: So wird´s gemacht!

Die aus Südamerika stammende Paprika ist die älteste Kulturpflanze der Welt. Sie wurde schon von den Ureinwohnern des Kontinents als Heilmittel verwendet. Der Geschmack des Nachtschattengewächses reicht von süßlich-mild über leicht scharf bis feurig. Selbst gezüchtet werden können die wärmeliebenden Pflanzen in mitteleuropäischen Breitengraden in Gewächshäusern oder auf einem hellen Balkon in Südlage.Paprika Header Bild rote Paprika am Strauch

Aussaat & Pflanzung

Ab Anfang März können Sie Paprika-Pflanzen vorziehen. Zum Keimen benötigen die Samen Temperaturen um die 25 Grad Celsius und ein Treibhausklima. Sähen Sie die Paprika in Töpfe oder Pflanzschalen aus und stellen diese unter Glas oder in einen Anzuchtkasten. Sind die Jungpflanzen rund fünf Zentimeter hochgewachsen, sollten sie vereinzelt werden. Dazu die kleinen Paprika-Pflanzen vorsichtig mit der Hand oder einer Pinzette umsetzen. Achten Sie darauf, dass die Wurzeln nicht beschädigt werden. Eine Paprika ist sehr frostempfindlich. Sie sollte deshalb nicht vor Mitte Mai dauerhaft nach Draußen gesetzt werden. Der endgültige Standort der Pflanze sollte warm, sehr sonnig und windgeschützt sein. Paprikas mögen lockeren, humusreichen und lehmigen Sandboden und die Entfernung zwischen den einzelnen Pflanzen sollte 50 Zentimeter betragen.

Paprikasamen finden

PflegePaprika am Strauch

Paprika erreichen eine Höhe von bis zu 70 Zentimetern und benötigen eine Stützhilfe, zum Beispiel durch Stäbe. Hat die Pflanze eine Wuchshöhe von 20 Zentimetern erreicht, kann ihre Treibspitze gekappt werden, damit sie buschiger wächst.
Regelmäßiges Gießen verhindert, dass Blüten und kleinere Früchte abgestoßen werden. Staunässe sollte jedoch vermieden werden.
Entfernen Sie die erste Blüte der Paprika, die sogenannte „Königsblüte“. Sie entzieht der Pflanze zu viel Energie. Sobald die ersten Blüten zu sehen sind benötigt die Paprika außerdem regelmäßig Flüssigdünger.

Ernte

Geerntet werden können Paprika bis in den September oder Oktober. Schneiden Sie die Schoten mit einem Messer ab – so wird die Paprika-Pflanze nicht verletzt.

Aufbewahrung

Oft werden Paprika fälschlicherweise im Kühlschrank aufbewahrt. Zimmertemperaturen lassen sie leicht verderben und weich werden. Aber auch wenn eine kühle Temperatur für die Lagerung optimal ist, sollte diese nicht unter zehn Grad Celsius liegen. So verliert die Paprika an Geschmack und wird wässrig. Besser aufbewahrt ist die Frucht gut verpackt an einem kühlen und dunklen Ort.

Krankheiten & Schädlinge

Paprika können von Spinnmilben befallen werden. Auch Schnecken mögen die Pflanze und wie viele Gemüsepflanzen kann auch sie von Mehltau befallen werden.

Nährstoffe

Die Frucht der Paprika enthält sehr viel Vitamin C, Magnesium, Kalium und Phosphor, außerdem Zink und Calcium. Paprika Gelb am Strauch frisch und lecker

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